"Happyland" ab dem 30.04.1010
February 16, 2010, 3:04 pm
Wohl dem, der neben einer oversized XXXL-Portion Musik-Talent und untrüglicher Geschmackssicherheit in allen Stilfragen auch über einen Namen verfügt, mit dem man etwas anfangen kann. So fand der Vorname der schwedischen Sängerin und Songwriterin Amanda Jenssen, die in Kürze mit der Single "Happyland" und einem gleichnamigen Album ihr Debüt in Deutschland geben wird, bereits in frühester Jugend Verwendung bei der Bezeichnung der Jazz-Cover-Combo, die ihr Vater dereinst ins Leben rief: Amanda And The Papas. Mittlerweile ist die 21-jährige mit ihren eigenen Veröffentlichungen in ihrer Heimat dermaßen erfolgreich und populär, dass die Presse der grassierenden Euphorie um sie sogar einen eigenen Namen gab: "Morbus Amandaphilus Chronicum", oder kurz: "Amandaism". Und ohne Zweifel ist Amanda Jenssen in Schweden ein absolutes Phänomen: Mit gerade einmal zwei Alben und einer Handvoll Singles glückte es der aus der südschwedischen 76.000-Seelen-Gemeinde Lund stammenden Musikerin, Generations- und Genre-übergreifend die Zuneigung und Gunst verschiedenster Menschen auf sich zu vereinen. Ob trendy Hipster, bodenständige Radiopop-Fans, audiophile Musikliebhaber oder Chart-Fanatiker: ihre Landsleute liegen der bezaubernden Künstlerin zu Füßen und in nahezu jedem gut sortierten schwedischen Haushalt findet sich mindestens einer ihrer Longplayer.
Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb sie vor zwei Jahren. Den Singles "Do You Love Me" und "Amarula Tree" (das sie in Zusammenarbeit mit dem Wannadies-Gitarristen Pär Wiksten geschrieben hatte) folgte im Mai 2008 die Veröffentlichung des Debütalbums "Killing My Darlings", das sich umgehend an die Spitze der schwedischen Charts setzte, Doppelplatin-Status erreichte und das meistverkaufte Album des Jahres war. Im Oktober 2009 erschien mit "Happyland" der nicht minder erfolgreiche Follow-Up. Für 2010 hat sich die umtriebige Chanteuse nun in den Kopf gesetzt, auch den Rest Europas mit ihrer außergewöhnlichen Musik zu beglücken, die so viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Alters zu fesseln im Stande ist.
Die Erklärung über die erstaunlich breite Zielgruppe, die sich für die junge Musikerin begeistern kann, findet sich dabei keineswegs alleine im gekonnt inszenierten Musikgenre-Mix, den Amanda Jenssen so vortrefflich in ihrer Musik zu vereinen weiß. Musikfans und –Kritiker in ihrer Heimat stoßen in ihren Songs auf die Energie und die Fröhlichkeit von Cab Colloway, das Drama und die Tiefe von Edith Piaf und Nina Simone, aber auch die Traurigkeit von Nick Drake, die Verrücktheit von Tom Waits und die Harmonie der Walker Brothers. Nicht minder betörend und einnehmend ist allerdings die Art und Weise, wie die Schwedin ihre Musik präsentiert. Mal als Femme Fatale, die einem Vierziger-Jahre-Holllywood-Film entsprungen sein könnte, dann wieder barfuss auf der Bühne bei einem Open-Air-Konzert, mal temperamentvoll und offensiv, dann wieder anämisch und entrückt – die bildhübsche Anfang-Zwanzigerin, versteht es auf Vortrefflichste, ihr Publikum stets aufs Neue zu überraschen, ihrem Stil dennoch in jeder Sekunde instinktsicher treu zu bleiben. Etwaige Fragen nach ihrer beeindruckenden Fähigkeit, neben ihrer Musik auch in visuellen Stilfragen stets auf der Höhe zu sein, beantwortet die Schwedin (die nahezu ihre gesamte Musiksammlung auf Vinyl zu Hause hat) u.a. mit einem knappen: "I am pretty young – but I’ve got an old soul".
Mindestens so wichtig wie die Musik sind für Amanda Jenssen die Songtexte, die allesamt aus ihrer Feder stammen, die das Gefühl herauf beschören, das man hat, wenn die Nacht am schwärzesten ist – kurz bevor der Sonnenaufgang naht mit dem sich alles ändert. Der Übergang in eine neue Zeit, der Übergang zu Licht und Leben. Einsamkeit und Flucht tauchen als Themen an vielen Stellen in ihren Songs auf, aber auch von Versöhnung, Liebe und Leidenschaft ist zu hören. Alles passt an diesen Ort, den Amanda "Happyland" nennt – ein Zufluchtsort, bestimmt von Dekadenz und Wirklichkeitsflucht, aber auch voll von Geschichten, Begegnungen und unsterblicher Hoffnung.
"'Happyland' ist wie ein Buch, in dem jeder Song ein Kapitel ist", erklärt sie. "Ein Buch, an dem über anderthalb Jahre geschrieben wurde, in Tour-Bussen und in langen Nächten in meiner Einzimmerwohnung im Süden von Stockholm. Es ist stark und wirklich persönlich, rein und gleichzeitig schmutzig und voll überschwänglicher Eleganz. Ich hatte das Glück und das Vergnügen, mit allen zusammenarbeiten zu können, mit denen ich arbeiten wollte, und das immer nach meinen Bedingungen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe so viel Glück."
Das Album "Happyland" erscheint in Deutschland am 30.04.2010!
Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb sie vor zwei Jahren. Den Singles "Do You Love Me" und "Amarula Tree" (das sie in Zusammenarbeit mit dem Wannadies-Gitarristen Pär Wiksten geschrieben hatte) folgte im Mai 2008 die Veröffentlichung des Debütalbums "Killing My Darlings", das sich umgehend an die Spitze der schwedischen Charts setzte, Doppelplatin-Status erreichte und das meistverkaufte Album des Jahres war. Im Oktober 2009 erschien mit "Happyland" der nicht minder erfolgreiche Follow-Up. Für 2010 hat sich die umtriebige Chanteuse nun in den Kopf gesetzt, auch den Rest Europas mit ihrer außergewöhnlichen Musik zu beglücken, die so viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Alters zu fesseln im Stande ist.
Die Erklärung über die erstaunlich breite Zielgruppe, die sich für die junge Musikerin begeistern kann, findet sich dabei keineswegs alleine im gekonnt inszenierten Musikgenre-Mix, den Amanda Jenssen so vortrefflich in ihrer Musik zu vereinen weiß. Musikfans und –Kritiker in ihrer Heimat stoßen in ihren Songs auf die Energie und die Fröhlichkeit von Cab Colloway, das Drama und die Tiefe von Edith Piaf und Nina Simone, aber auch die Traurigkeit von Nick Drake, die Verrücktheit von Tom Waits und die Harmonie der Walker Brothers. Nicht minder betörend und einnehmend ist allerdings die Art und Weise, wie die Schwedin ihre Musik präsentiert. Mal als Femme Fatale, die einem Vierziger-Jahre-Holllywood-Film entsprungen sein könnte, dann wieder barfuss auf der Bühne bei einem Open-Air-Konzert, mal temperamentvoll und offensiv, dann wieder anämisch und entrückt – die bildhübsche Anfang-Zwanzigerin, versteht es auf Vortrefflichste, ihr Publikum stets aufs Neue zu überraschen, ihrem Stil dennoch in jeder Sekunde instinktsicher treu zu bleiben. Etwaige Fragen nach ihrer beeindruckenden Fähigkeit, neben ihrer Musik auch in visuellen Stilfragen stets auf der Höhe zu sein, beantwortet die Schwedin (die nahezu ihre gesamte Musiksammlung auf Vinyl zu Hause hat) u.a. mit einem knappen: "I am pretty young – but I’ve got an old soul".
Mindestens so wichtig wie die Musik sind für Amanda Jenssen die Songtexte, die allesamt aus ihrer Feder stammen, die das Gefühl herauf beschören, das man hat, wenn die Nacht am schwärzesten ist – kurz bevor der Sonnenaufgang naht mit dem sich alles ändert. Der Übergang in eine neue Zeit, der Übergang zu Licht und Leben. Einsamkeit und Flucht tauchen als Themen an vielen Stellen in ihren Songs auf, aber auch von Versöhnung, Liebe und Leidenschaft ist zu hören. Alles passt an diesen Ort, den Amanda "Happyland" nennt – ein Zufluchtsort, bestimmt von Dekadenz und Wirklichkeitsflucht, aber auch voll von Geschichten, Begegnungen und unsterblicher Hoffnung.
"'Happyland' ist wie ein Buch, in dem jeder Song ein Kapitel ist", erklärt sie. "Ein Buch, an dem über anderthalb Jahre geschrieben wurde, in Tour-Bussen und in langen Nächten in meiner Einzimmerwohnung im Süden von Stockholm. Es ist stark und wirklich persönlich, rein und gleichzeitig schmutzig und voll überschwänglicher Eleganz. Ich hatte das Glück und das Vergnügen, mit allen zusammenarbeiten zu können, mit denen ich arbeiten wollte, und das immer nach meinen Bedingungen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe so viel Glück."
Das Album "Happyland" erscheint in Deutschland am 30.04.2010!
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